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Lichtkonzept + Realisierung: lighting architects, Karlsruhe
Sanierung/ Baudenkmalpflege: Hubert Baumstark. Karlsruhe

Die romantizistische St. Bonifatius Kirche in der Weststadt von Karlsruhe wurde einer denkmalpflegerischen Sanierung unterzogen und zugleich mit einer rollstuhlgängigen Rampe ausgestattet. Die lichtgestalterische Idee sieht nur ein Glimmen aus dem Inneren der Kirche vor. Im Turmbereich wurden hinter den Schallläden des Glockenstuhls mehrere LED-Profile eingesetzt, im obersten Teil des Turmes wurden die Fenster mit einem Diffusor versehen und strahler im Inneren positioniert. Der Obergaden und die Rundbögen der Eingangsportale wurden mit Strahlern aus den Zugstangen heraus beleuchtet. Die Rampe wurde durch eine Handlaufbeleuchtung beleuchtet; der helle Granitstein weist hohe Reflexionswerte auf, sodaß das Gebäude deutlich an die Strasse herantritt und einladender wirkt als vorher.

Lichtkonzept + Realisierung: lighting architects
Architektur: baurmann.dürr architekten, Karlsruhe
Sonderleuchten: Lichtbau, Ruedi Steiner

Die Gemeinde der Friedenskirche in Kippenheim wünschte sich eine gleichmässige Beleuchtungssituation unter Vermeidung von starren Strukturen, sodaß lighting architects eine freie Anordnung von Pendelleuchten gewählt hat, deren Lichtkegel wiederum eine hohe Gleichmässigkeit auf Lese-Höhe schaffen. Die Pendelleuchten sind eine Sonderanfertigung und verfügen teilweise über einen lenkbaren seitlichen Lichtaustritt, mit dem die Wände, Ikonen oder das frei hängende Kreuz angestrahlt werden.

Lichtkonzept + Realisierung: lighting architects
Architektur: Erzbischöfliches Bauamt, Heidelberg

Die Notkirche St. Martin in Rintheim aus dem Jahre 1959 ist eine Hallenkirche deren Statische Struktur die klassische Bauweise des sakralen Langbaues interpretiert. Die offene Bauweise weckt ein intensives Bedürfnis an strukturierendem, zonierendem Licht und kontemplativer Stimmung.  Die Deckenkonstruktion liess nur die Nutzung vorhandener Leitungsauslässe zu, die Oberflächen des Innenraumes blieben – bis auf die Apsis – unverändert.
Vier lineare Pendelsysteme wurden entlang der vorhandenen Leitungsauslässe abgehängt und mit up- und downlight ausgestattet; die Steuerung erlaubt ein intensives globales Licht oder eine gerichtete Lichtstimmung. Ebenso kann der Grösse und Verortung der Veranstaltung Rechnung getragen werden, indem unterschiedliche Schaltgruppen einzelne Beleuchtungszonen schaffen. Den Seitenaltären wurde durch Strahler eine separate Aufmerksamkeit gewidmet. Die Stationen Jesu‘ erhielten eine eigene bauliche Umrahmung mit kleinen LEDs, welche die museale Aussage der Elemente hervorheben.


Lichtkonzept + Realisierung: lighting architects
Architektur: BaurmannDürr Architekten


Kirchengemeinden haben einen hohen Anspruch an die Funktionalität eines Kirchenraums. Eine gute Beleuchtung muss den liturgischen, kontemplativen sowie auch den festlichen Bedürfnissen des Kirchenalltags gerecht werden.
Aus einem Wettbewerb ging die Idee der Architekten BaurmannDürr hervor, den Kirchenraum mit einer Krone aus Glas-Profilen zu versehen. Der Außenraum wurde durch ein leichtes Bügel-Dach definiert und schafft eine Hofsituation vor dem schlichten Kubus des Hauptgebäudes.
Die Beleuchtung reagiert auf die Profilit-Fassade und macht sie zu einer sanft leuchtenden Laterne. Der Vorbereich unter dem Flugdach ist durch Einzelstrahler aus der flachen Betonscheibe lebendig und einladend die
Wandeinbauleuchten leiten den Ankommenden entlang der Hofwand zum Haupteingang.
Das Innere des Kirchenraums ist geprägt durch zwei Scheiben-Träger, welche Altarbereich, Hauptraum und Nartex zonieren. Die Beleuchtung für die Altarinsel verbirgt sich hinter dem vorderen Träger und ermöglicht eine differenzierte, kontemplative Lichtstimmung, welche mittels dem gleichmäßigen Licht der Downlights und dem indirekten Licht des Lichtbands der Profilit-Fassade inszeniert werden kann.