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Lichtkonzept: lighting architects
Architektur: Kränzle + Fischer-Wasels Architekten, BDA PartGmbB

Die Unterführung zwischen einem Karlsruher Stadtteil und dem Zentrum stellt eine wichtige Hauptverkehrsachse dar, die gleichermassen von Strassenbahn, Autos, Fahrrädern sowie Fussgängern genutzt wird. Der die Verkehrsachse begleitende Fluss – die Alb – wertet das Bauwerk grundsätzkich auf, ist jedoch aus Position der Verkehrsteilnehmer kaum spürbar. Dies nahmen Architekten und lighting architects zum Anlass eine helle, prismatisch „bossierte“ Vorsatzschale mittels dynamischem Licht zu inszenieren. Das Licht, durch die Wasseroberfläche reflektiert, erzeugte bereits im Versuch auf der vorhandenen Sandsteinoberfläche eine spannende Wirkung, die durch eine helle Struktur und das damit erzeugte diffuse Licht die gesamt Unterführung mit einbezieht.

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„In der Enge des heimischen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.“ schreibt Antoine de St. Exupéry in seinem Buch „Wind, Sand und Sterne“.
Die Beleuchtung eines Gartens dient nicht nur der Repräsentation, sondern auch der Erzeugung suggestiver Stimmungen. Die Isolierung eines Objektes, seine Loslösung vom Hintergrund, reduziert die Informationsdichte und schafft Konzentration. Vom Innenraum betrachtet erweitert sich der Raum nach aussen und schafft eine Bühne, die das immer wechselnde Naturschauspiel aufführt.

Lichtkonzept: lighting architects, Karlsruhe
Landschaftsarchitektur: Günter Mader, Karlsbad
Architektur: Christian Liaigre, Paris

Geprägt durch die fast japanisch anmutende Ruhe der Innenarchitektur von Christian Liaigre, hat lighting architects die Umgebung des Gebäudes mit grösstmöglicher Zurückhaltung beleuchtet und die grossen Strukturen und Grundgeometrien betont.
In Anlehnung an das weiche Licht eines Sonnenuntergangs fliesst das Licht einfachster Lichtquellen über die vorhandenen baulichen oder natürlichen Strukturen.

Lichtkonzept + Realisierung: lighting architects
Landschaftsarchitektur: SNOW Landschaftsarchitekten, Karlsruhe

Außenräume sollen zum verweilen einladen und zugleich Sicherheit vermitteln. Die dazugehörige Beleuchtung muss differenzieren und zonieren.
Die Rheinpromenade in Germersheim ist ein Großareal, das neben Spielplätzen und Veranstaltungsbereichen für Festivals auch zum Flanieren und Verweilen einladen soll. Die abendliche Nutzung ist explizit gewünscht und wird durch das einladenden Lichtkonzept unterstützt. Die Aussichtsplattform in Form eines Schiffsbugs wird durch einen Lichtkranz auch vom gegenüberliegenden Ufer als Landmarke deutlich sichtbar.
Die 28 Mastleuchten bilden eine eindrucksvolle Lichtbegleitung des Rheins. Durch die ausgewogene Beleuchtungsstärke und bewusste Dunkelzonen erhalten sie den Einblick in die Natur sowie den Ausblick aufs Wasser ohne die natürliche Szenerie zu überstrahlen.